Willkommen auf der Webseite von HSV-MODELLE.AT


Die Webseite von HSV-MODELLE.AT wird im Moment überarbeitet. Aus diesem Grund sind derzeit nicht alle Inhalte verfügbar.

 


Hobby-Spezial-Vacu-Modelle sind nicht zusammengebaute Kunststoffmodellbausätze im Maßstab 1:35, die als Kleinserie im "Thermo-Tiefziehverfahren" hergestellt werden. Sie sind daher nicht vergleichbar mit Bausätze von Großserienhersteller die im "Spritzgussverfahren" produzieren.
Der Zusammenbau von Vacu-Bausätzen erfordert ein gewisses Maß an Modellbauerfahrung, daher sind HSV-Modellbausätze für Modellbau-Einsteiger nicht zu empfehlen!

 

Unter einem Vacu-Bausatz versteht man:

Einen Modellbausatz der im "Thermo-Tiefziehverfahren" hergestellt wurde. Bei diesem Herstellungsverfahren wird eine Kunststoffplatte über eine Form gespannt und dann solange erhitzt, bis sie weich und leicht verformbar ist. In diesem Zustand wird das Material dann mit Hilfe von Unterdruck (Vakuum) in die Form gezogen und in dieser bis zum Abkühlen gehalten. Das Verfahren eignet sich besonders zur Herstellung von Kleinserien und ist auch heute, trotz der Verbreitung von Resin-Bausätzen, immer noch ein wichtiger Bestandteil im Modellbau.

 

Prinzip des Termo-Tiefziehverfahrens  fertige Vacu-Platte

 

Werkzeuge die zum Zusammenbauen benötigt werden:

  • Schneidunterlage
  • spitzes, scharfes Modellbaumesser
  • Laubsäge mit feinen Zähnen
  • Schleifpapier in verschiedenen Körnungen
  • Klebeband
  • Plastikkleber (wie für Spritzgußmodelle)
  • Spachtelmasse
  • Modellbaufarben

 

Antworten auf häufig gestellte Fragen:

Ihre Anfragen werden von mir gerne individuell beantwortet und ich freue mich über jeden Kundenkontakt. Jedoch ist es nicht immer und zu jeder Zeit sofort möglich auf Emails oder Telefonanrufe zu reagieren. Aus diesem Grund finden Sie hier bereits Antworten auf häufig gestellte Fragen.  

Sind HSV-Modellbausätze gleichzusetzen mit Bausätzen von Italeri, Revell usw.?

Nein, HSV-Bausätze werden im sogenannten Vakuum-Tiefziehverfahren als Kleinserie hergestellt. In Modellbauerkreisen sind sie daher auch unter dem Namen "Vacus" bekannt. Bausätze von Italeri, Revell usw. werden im Spritzgussverfahren in großer Stückzahl produziert. Der wesentliche Unterscheid bei den Bauteilen liegt darin, dass sich bei Vacu-Bausätzen die einzelnen Bauteile auf einer Platte befinden und ausgeschnitten werden müssen. Bei Spritzgussbausätzen befinden sich die Einzelteile auf einem Rahmen, dem sogenannten "Spritzling", von dem sie leicht abgenommen werden können.

Wo kann ich HSV-Bausätze kauft?

Der Vertrieb von HSV-Modellen erfolgt ausschließlich direkt über meinen Onlineshop "SCALESHOP.AT". Daher sind meine Kleinserienbausätze in der Regel auch nicht in Modellbaugeschäften erhältlich. 

Informationen über Zahlungsmöglichkeiten, Versand usw. erhalten Sie im Onlineshop unter dem Menüpunkt "Allgemeine Infos". Sollten Sie in der Nähe von Salzburg wohnen oder einen Besuch in unserer schöne Stadt beabsichtigen, ist eine Selbstabholung gerne möglich. In diesem Fall beachten Sie jedoch bitte, dass ich kein Ladengeschäft betreibe und daher eine rechtzeitige Terminvereinbarung (per Email oder telefonisch) unbedingt notwendig ist. Nur so kann ich garantieren, dass die von Ihnen gewünschten Artikel vorhanden sind und Sie nicht vor verschlossener Türe stehen.


Im Jahr 1982 brachte die Firma Franz Schmidt aus Mutterstadt einen Kleinserien-Vacu-Bausatz des Steyr-Puch Pinzgauer im Maßstab 1:35 auf den Markt. Es war zu diesem Zeitpunkt das einzig erhältliche Modell eines Fahrzeuges des österreichischen Bundesheeres in diesem Maßstab.
Matthias Pehofer war von dem Modell und der Produktionsweise so begeistert, dass er sofort damit begann auf dem Gebiet der Herstellung von Vacu-Bausätzen zu experimentieren. Damit schlug die Geburtsstunde von HSV-Modelle und es entwickelte sich auch eine enge und freundschaftliche Zusammenarbeit mit Herrn Franz Schimdt.

1983 - Nach einem Jahr intensiver Arbeiten erschien der Steyr 680 als erste Kleinserienmodell von HSV-Modelle. Produziert wurde der Vacubausatz damals wie heute in Handarbeit auf einer selbstgebauten Tiefziehmaschine. Unter der Mitwirkung befreundeter Modellbauer entwickelte Matthias Pehofer in den Folgejahren eine Vielzahl interessanter Vacu-Bausätze. Bemerkenswert an der Geschichte von HSV-Modelle ist, dass alle Arbeitsschritte - von der Planung bis zur Fertigung eines Bausatzes - aus einer Hand im heimischen Bastelkeller von statten gingen.

Steyr 680M

 
2009 - Mit welcher Begeisterung und Leidenschaft der mittlerweile 72-jährige Mathias Pehofer seinem Hobby nachgeht, ist an seinen beiden letzten Projekten (ÖAF Gräf & Stift ZA 200/2 6x6 und Saurer 6-GAVR-Z) zu sehen.

 

      

 

2011 - Matthias Pehofer beginnt mit der Suche nach einem Nachfolger. Die langjährige Freundschaft, die Matthias und mich verbindet, gibt mir die Gelegenheit HSV-Modelle weiterzuführen. 

2012 - HSV-Modelle übersiedelt von Neunkirchen (Niederösterreich) nach Salzburg und die Produktion sowie der Vertrieb der Vacu-Bausätze wird fortgesetzt. Unter www.hsv-modelle.at entsteht die erste Webseite und kurz darauf eine Seite bei Facebook. Der Vertrieb läuft über einen eigenen Onlineshop.

2013 - Vor 30 Jahren hatte Matthias Pehofer in seinem Bastelkeller seinen ersten Vacu-Bausatz hergestellt und damit den Grundstein für HSV-Modelle gelegt.

2014 - Die Webseite von HSV-Modelle zeigt sich im neuen Design und ist damit auch fit für Smartphones und Tablets.

2017 - Am 19. April verstirbt Matthias Pehofer plötzlich und unerwartet im 80. Lebensjahr. Er war ein besonders netter und gutherziger Mensch, ein guter Freund und ein hervorragender Modellbauer. 

2019 - Ein spürbar geringeres Interesse am Plastik-Modellbau im allgemeinen aber auch neue Technologien wie beispielsweise der 3D-Druck zeigen ihre Auswirkungen auf Vacu-Bausätze. Das Interesse hat stark nachgelassen. 

 

Recherchen sind immer zeitaufwendigen daher wird dieser Beitrag aktualisiert sobald ich wieder Neuigkeiten zum Thema in Erfahrung bringe.
Für Unterstützung (Fotos, Zeitungsausschnitte, Hintergrundwissen, usw.) bin ich selbstverständlich sehr dankbar. 

 


Für jeden Modellbauer ist es faszinierend zu sehen, welche Kunstwerke unter Zuhilfenahme verschiedenster Materialien und der Liebe zum Detail geschaffen werden können. Jedes diese Kleinkunstwerke ist es wert der Öffentlichkeit vorgestellt zu werden. Neben den verschiedensten Möglichkeiten die das Internet dazu bietet, werden hier speziell Vacu-Bausätze von HSV-Modelle präsentiert.
Sie haben bereits einen Vacu-Bausatz von HSV-Modell gebaut und möchten gerne zur Lebendigkeit dieser Webseite beitragen möchten, freue ich mich wenn Sie Kontakt mit mir aufnehmen. Möglicherweise ist für den einen oder anderen Modellbauer gerade Ihre Präsentationen der Anstoß, einmal einen etwas anderen Bausatz - ein sogenanntes Vacu-Modell - zu probieren.

 

100 Jahre Bergrettung Reichenau an der Rax veranlassten Mathias Pehofer zum Bau der beiden Einsatzfahrzeuge - Pinzgauer 710K und Puch G.

Die Ortstelle Reichenau an der Rax (Niederösterreich) wurde 1896 gegründet und ist eine der traditionsreichsten Bergrettungsortsstellen Österreichs. Anlässlich dem 100-jährigen Jubiläum im Jahr 1996 baute Mathias Pehofer die damaligen Einsatzfahrzeuge, es handelte sich um einen Pinzgauer 710K und einen Puch G mit langem Radstand und festem Aufbau, im Maßstab 1:35 nach.

Der Pinzgauer 710K entstand aus dem Bausatz HSV-103 und der Puch G aus dem Bausatz HSV-126. Beide Bausätze wurden zuerst "out of the box" gebaut und dann mit diversen selbst gestalteten Zurüstteilen versehen.

 

Pinzgauer 710K und Puch G - Bergretteung Reichenau an der Rax  Pinzgauer 710K und Puch G - Bergrettung Reichenau an der Rax  Pinzgauer 710K - Bergretteung Reichenau an der Rax

Pinzgauer 710K - Bergretteung Reichenau an der Rax  Puch G - Bergretteung Reichenau an der Rax  Puch G - Bergretteung Reichenau an der Rax


Der Vacu-Bausatz von HSV-Modelle ist der derzeit einzige Bausatz dieses Fahrzeuges im Maßstab 1:35. Ich habe mich zwar an die Besonderheiten von Vacu-Bausätzen gewöhnt, aber es hat trotzdem eine ganze Weile gedauert, bis aus dem Bausatz ein für mich zufriedenstellendes Modell wurde. Während der Bauphase habe ich mich entschieden den "Haflinger" der ersten Auslandsmission (eine Feldlazarett im Kongo) des Österreichischen Bundesheeres im Jahr 1960 zuzuordnen. Dort kam auch der "Haflinger" in der gezeigten Version (interessanterweise ohne UN-Schrift) zum Einsatz. Abschließend wurde der "Haflinger" in eine Vignette eingebaut, auf die ich eine Palme ist von Preiser gepflanzt habe. Die Figur ist eine Kombination aus zwei Uralt-Figuren von Italeri sollte sich einmal eine bessere Figur, mit passender Uniform und zarteren Gesichtszügen finden, werde ich sie austauschen.

Begonnen habe ich den Bau des Modells mit der Karosserie. Der Fußraum für Fahrer und Beifahrer wurde dabei außen neu verkleidet, so blieb das Innenmaß gleich. Auch am Fahrgestell habe ich einige Änderungen durchgeführt um eine bessere Detailierung zu erreichen. Die dem Bausatz beiliegenden Räder aus Resin sind schön gegossen und werten das Modell entsprechend auf. Nach dem Zusammenbau folgte die weiße Lackierung entsprechend dem von mir gewählten Vorbild.

 

Puch 700AP "Haflinger" Vacu-Bausatz im Maßstab 1:35  Puch 700AP "Haflinger" Vacu-Bausatz im Maßstab 1:35  Puch 700AP "Haflinger" Vacu-Bausatz im Maßstab 1:35

Puch 700AP "Haflinger" Vacu-Bausatz im Maßstab 1:35  Puch 700AP "Haflinger" Vacu-Bausatz im Maßstab 1:35  Puch 700AP "Haflinger" Vacu-Bausatz im Maßstab 1:35


Vorbild für das Modell ist ein Pinzgauer 701M im klassischen Aufklärer "Outfit". Also abgeplant, Frontscheibe umgeklappt, MG montiert und mit Tarnnetzen behangen. Die einzig dafür in Frage kommende Basis ist der Bausatz HSV-102. Eine Vacu-Bausatz machte das Vorhaben natürlich besonders spannend, zumal ja jegliche Inneneinrichtung fehlt. Hilfreich sind sehr viele Fotos des Vorbildes.

Der Zusammenbau der "Rohversion" des 710M ging sehr schnell und ohne Schwierigkeiten von der Hand. Es gab eigentlich kaum Unklarheit darüber wo welches Teil hingehört. Doch dann kamen die Feinheiten. Die erste Schwierigkeit bestand in den leicht gebogenen Überrollbügeln des Pinzgauers. Etwas, dass ich trotz tagelanger Verspannung mit Gummiband nicht so hin bekam wie es sein sollte. Am Ende erledigte sich dieses Problem durch die darüber liegenden Tarnnetze. Man sollte aber in jedem Fall nicht auf die kleinen Dreiecke, die zur Versteifung der Bügeln an allen Ecken angebracht sind, vergessen.

Es folgte der Bau der Sitzbänke mit den charakteristischen Bügeln an der Rückenlehne, die ich aus dünnem Draht gebogen habe. Am besten klappt es, wenn man sich zuerst eine Schablone zeichnet. Leider stellte ich nachträglich fest, dass meine Bänke eine Spur zu kurz geraten sind. Eindeutig am aufwändigsten war das Gitter zwischen Fahrerbereich und Ladefläche bzw. Mannschaftsraum. Es besteht aus zwei großen und zwei kleinen umrahmten Gittern, wovon die kleinen mittleren aufgeklappt werden können. Auch hier hatte ich eine Schablone für den Rahmen gezeichnet und dann die Teile aus dünnem Draht gebogen. Als Gitter selbst verwendete ich ein Stück Fliegengitter.

Die MG-Halterung ist handelt es sich um eine sehr primitiv Konstruktion. Im Grunde besteht sie nur aus ein "Brett" mit einer Stange an der das MG 74 eingehakt wird. Das Konstruktion wird dann einfach auf den Überrollbügel geklemmt. Gebaut habe ich diese MG-Halterung aus einer Plastikplatte - vier kleine schwarze Schrauben an den Ecken, Stange angebracht und fertig. Zusätzlich habe ich auf dem vorderen Überrollbügel noch die Halterungen für zwei Antennen angebracht. 

Nächster großer Brocken war der Bau der Fahrerkabine. Die beiden vorhanden Vacuteile stellen lediglich das Armaturenbrett und das Handschuhfach dar. Die Mittelkonsole mit Bremse, Schaltung, Allrad usw. fehlt völlig. Der Haltegriff auf der Beifahrerseite habe ich daher aus Draht gebogen und die Gewehrhalterungen aus Plastikstreifen gefertigt. Die Heizung (auf der Beifahrerseite links unten, entstand aus einem Stück Kupferkabel und einem kleinen Topf drauf. Der Detailierungswut sind hier keine Grenze gesetzt. Als kleiner Tipp am Rande. Die Rückspiegel müssten um eine Spur mehr abgerundet werden als an meinem Modell.

An der Front sind das Kniffligste die Astabweiser über den Scheinwerfern und den Blinkern. Normalerweise sind diese dreiteilig (zwei vertikale und ein horizontaler Bügel). Auf den horizontalen Bügel habe ich verzichtet, da dieser unter der umgeklappten Frontscheibe verschwindet. Die Scheibe wird beim Original außerdem mit zwei Halterungen (links und rechts vom Kühlergitter) befestigt, damit sie bei der Fahrt nicht ständig hüpft. Die erhabenen Scheinwerfer hab ich abgeschnitten und auf der Hinterseite als Reflektoren wieder angeklebt, als Gläser vorne verwendete ich dann ziemlich dicke und etwas trübe Plastikscheibchen. Die Abdeckung der Frontscheibe hat in der Mitte eine Erhöhung unter der sich beim Original der Scheibenwischermotor befindet.

Am Heck trat dann ein Problem zwischen Vorbild und Bausatz auf. Älter Pinzgauer hatten runde Heckleuchten, die finden sich auch beim Vacu-Bausatz wieder. Außerdem hatten sie seitlich etwas andere Stoßstangenhalterungen. Um diese Unstimmigkeit zu lösen habe ich der einfachheitshalber eine Kombination aus runden Leuchten und Stoßstangen der neuen Bauart gemacht. Die Stoßstangen sind aus Kupferdraht gebogene "Hörner".

Das Fahrgestell habe ich minimal detailliert. Ich habe dem Modell lediglich die Federung und einen Auspufftopf gegönnt.

Das Modell bekam dann eine olivgrüne Lackierung, wurde gealtert und eingestaubt. Die Tarnnetze entstanden aus Verbandsmaterial und Oregano. Das taktische Abzeichen des Jägerbataillons 21 ist aus Teilen eines Decals von Roco und Rubbelbuchstaben zusammengesetzt. Die alte Bundesheer-Kennzeichentafel habe ich einen Decalbogen von HSV-Modelle entnommen.

Zum Schluss wurde das Modell noch mit Figuren ergänzt. Sie stammen aus dem M113 Bausatz und dem Command Post Set von Tamiya und zeigen Soldaten des Bundesheers Anfang der 1990er Jahre. Die Sturmgewehre 77 sind aus Zinn, und stammen von HSV-Modelle. Beim Zusammenstellen von Figuren und Pinzgauer fällt auf, dass entweder die Männchen zu groß oder der Pinzgauer zu klein ist. Unter die Plane würden sie jedenfalls sitzend nicht passen.

Nachträglich betrachtet sind mir natürlich auch bei diesem Modell einige (mehr oder weniger hässliche) Fehler unterlaufen.

 

    

    


Abgesehen vom üblichen probieren, schleifen, spachteln und improvisieren - das eben zu einem Vacu-Modell dazugehört - war ich mit dem Bausatz sehr zufrieden. Die einzelnen Bauteile sind sehr fein dargestellt und die dem Bausatz beiliegenden Räder aus Resin sind in sehr guter Qualität gegossen. Als kleiner Fehler am Bausatz ist mir lediglich aufgefallen, das die provisorische Sitzbank hinter dem Fahrer- und Beifahrersitz, unter der sich ein Stauraum befindet, sagen wir mal etwas anders geraten ist.

Begonnen habe ich den Bausatz mit dem Fahrerhaus. Die Stoßstange müsste etwas weiter vor stehen. Ich hab sie bereits um 1mm versetzt, mehr war nicht möglich, das sonst die anderen Teile nicht mehr passen. Der weitere Zusammenbau des Modells ging problemlos von der Hand. Die Rückspiegel und die Scheibenwischer werden nach dem Lackieren angebaut. Ich habe versucht, alles so detailgetreu wie möglich darzustellen. Jedenfalls die Dinge, die man sieht. Wie bereits erwähnt war ich insgesamt mit dem Bausatz bis auf ein paar Kleinigkeiten recht zufrieden. 

Mein Modell stellt ein Fahrzeug der Mission MINURCAT im Tschad dar. Die Lackierung ist mehr oder weniger fertig. Auf dem Dach und an den Kotflügeln hab ich schon ein bisschen mit Pigmenten probiert - der Rest folgt noch. Die Pritsche ist noch nicht fixiert, damit sich das Fahrgestell noch besser altern lässt. Mir ist jedoch aufgefallen, dass mir beim Bau ein Fehler unterlaufen ist. Die Planenspriegel können hoch oder tief einstecken werden können. Dafür gibt es an der Pritsche auch eine höhere und eine tiefere Hakenreihe. Mein Modell hat dummerweise aber einen hohen Aufbau und die Plane ist an den unteren Haken befestigt. Was real wohl nicht so sein dürfte.

 

    

    


Vorbild für das Modell eines ÖAF Dreiachskippers war ein beim Österreichischen Bundesheer offenbar sehr seltenen anzutreffendes Fahrzeug.

Wesentlich häufiger findet sich der Zweiachser. Einige recht brauchbare Bilder des Originals aus dem Internet dienten zur Unterstützung beim Bau dieser 3-Achs-Version, dessen Bezeichnung 32.281FDAK lautet.

Im Vergleich zum Zweiachser sind die Bordwände des Kipper-Aufbaus bei diesem Fahrzeug höher. Durch anpassen der Längs- und Höhenabmessung der Bausatzteil nach Vorbildfotos war diese Umsetzung nicht weiter schwierig. Im Eigenbau entstanden auch ein paar andere Kleinteile, etwa der Öleinfüllstutzen hinter dem Fahrerhaus. Fahrgestell und Fahrerhaus sind "out of the Box" (Bausatz: HSV-144) gebaut. Einfachheitshalber wurde dabei auch der Tank, er sollte eigentlich viel größer sein, aus dem Bausatz übernommen.

 

    


Als Vorbild für dieses Modell diente ein dem Stabsbataillon 6 in Innsbruck zugehöriger Pinzgauer 712 SAN. 

Das Modell ist, bei etwas Übung im Vacubau, gut zusammen zu bauen. Eine adequate Passgenauigkeit und die hinreichende Bauanleitung lässt nicht viele Fragen offen. Ohne feilen, kitten, schleifen geht es allerdings nicht. Man bekommt so für wenig Geld ein schönes Grundmodell, das man, je nachdem wie hoch man seine Erwartungen steckt, via Scratchbau und vielen Vorbildfotos vervollständigen kann. Aufgrund der vielen Detailierungsmöglichkeiten baue ich inzwischen lieber Vacumodelle als ein herkömmliches Spritzgussmodell. Durch die dünnen Wandstärken der Bauteile entsteht beim Betrachten des Modells ein sehr realistischer, filigraner Eindruck.Vacumodelle sind allerdings weniger für Modellbau-Anfänger geeignet. Aber -  Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel.

    

    

    


Eigenbau (Scratchbau):

Scheinwerfer mit Astabweiser, Rückspiegel, Stoßstange vorne und hinten, Blaulicht (LED) mit Astabweiser. Scheibenwischer, Auspuff, Rückleuchten. Die Rückleuchten habe ich aus einer TicTac Schachtel geschnitten. Fahrerhaus-Plane aus Seidenpapier.

Lackierung:

Modell: RAL 7013 (ÖBH) - „Fetzendachl“: RAL 7003 Seidenmatt. Die Decals sind von der Firma Schefczik.


In Griechenland wurden unter Lizenz von der Firma ELVO oder ELBO (später Steyr Hellas) der Steyr 680 und der Saurer Schützenpanzer unter der Bezeichnung Leonidas II APC gebaut.

Aus dem Bausatz (HSV-201) baute ich einen Leonidas II APC der griechischen Armee und aus dem Bausatz (HSV-114) einen Steyr 680M der griechischen Luftwaffe.